Künstlertreffgedanken

Hier findest du alle Artikel zu den Künstlertreffs

Zufällig in Mülheim an der Ruhr

Es ist voll schön hier, eine schöne Überraschung. Viel besser eigentlich. Ich brauche keine Altstadt, wenn ich stattdessen die Ruhr bei schönstem Wetter haben kann. Und Mülheim überrascht mich, ich erwarte nie, dass es hier so schön ist. Ich laufe die Ruhrpromenade entlang, sehe das Handy mit der Frau, weiche Entenscheiße aus und setze mich...

Ruhrpott-Romantik in Oberhausen: Slinky Springs to Fame

Die spiralförmige Rehberger-Brücke versteckt sich am Schloss Oberhausen hinter ein paar hohen Platanen, die mir nach und nach den Blick auf die Brücke freigeben. Der heutige Künstlertreff ist wie ein Überraschungs-Ei, weil es – wie sich herausstellen wird – neben der Slinky Springs to Fame in Oberhausen noch viel mehr zu erkunden gibt.

Ein Museum im Grünen: Der Skulpturenpark Waldfrieden

Im Sommer ist es draußen zu schön, um Künstlertreffs im Museum zu machen. Aber Museen sind so wunderbar inspirierend, voller Kunst, voller interessanter Gedanken. Wenn man beides möchte – Sonne und Kunst – geht man in den Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal. Dort findet man die perfekte Mischung aus anregenden Kunstwerken und erholsamen Waldlichtungen.

Intuitive Kunst: Ein Flaggen-Workshop mit Clarisse Akouala

Schnell wird klar, dass in dem Workshop vor allem das intuitive Gestalten im Fokus liegt. Clarisse stellt sich kurz vor, erzählt ein wenig von ihrer Arbeit und deutet auf das Material, das sie mitgebracht hat. Es ist der Inhalt dreier gigantischer Beutel, die mit bunt gemusterten Stoffen, Altkleider-Fetzen, Perlen und allem möglichen Textil-Kram gefüllt sind....

Ein Tempel im Industriegebiet

Als ich an dem scheinbar letzten, komplett umzäunten Wohnhaus der Straße ankomme, erblicke ich endlich die bunten Türme des Hindu-Tempels. Aus der Ferne sind die Ornamente kaum zu erkennen und ihre vielen Farben wirken verblichen. Der Anblick ist unwirklich.

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica

Der Name Porta Westfalica beschreibt poetisch, dass die Stadt am Weserdurchbruch liegt, dem Ort also, an dem die Weser durch ein Gebirgstor in das Norddeutsche Tiefland übergeht. Porta Westfalica ist also die Schwelle zu einer neuen Landschaftsebene. Und ich bin live und in Farbe hier.

Kunst Haus Wien: Gewölbte Böden und runde Linien

Die Mosaikfliesen bilden aufregende Hügel, die Säulen aus Keramik schillern in bunten Farben, die Baummieter nehmen einen festen Teil des Raumes ein. All das sind Schönheitshindernisse. Schönheitshindernisse, weil sie die alltägliche und gedankenlose Bewegung im Raum aufbrechen.

Creativa Messe 2023 in Dortmund

Erinnerungen leuchten in mir auf wie Blitzlichtgewitter, mal hier mal da, mal der Zitronen-Auspresser, dann der Stand mit den Kinder-Fotografien, mal die drehende Bewegung der Spinnräder, dann das hämmernde Geräusch der amerikanischen Stickmaschine.

Über das Schreiben: Flanieren durch die Kettwiger Altstadt

Ich laufe vom Kettwiger Markt aus intuitiv durch die Stadt. Als ich ankomme, ist alles noch so belebt, dass ich gar nicht weiß, wohin mit mir. Ein DHL-Bote hält am Straßenrand und schlägt mit Wucht die Tür des Wagens zu, Kinder und Jugendliche sind auf dem Nachhauseweg von der Schule, Menschen laufen durch die Straßen...

Im Friedensreich Hundertwasser und im Gold von Klimt: Das Phoenix des Lumières in Dortmund

Ich spüre Goldregen auf der Haut und sehe lebendige Gesichter vor mir. Blumen sprießen aus dem dunklen Hallenboden. Schattige Menschen auf Sitzsäcken und verschiedenste andere Silhouetten gehören zur Kulisse. Ein Paralleluniversum.
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Künstlertreffgedanken

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Über Gleise und Dampfloks: Das Eisenbahnmuseum Bochum

Der Rundweg führt mich in zwei riesige, verstaubte Wagenhallen, in denen eine Dampflok neben der anderen steht. Einige der Lokomotiven kann man von innen begutachten, wie zum Beispiel den Postwagen, doch bei den meisten bleibt es bei einem äußeren Eindruck. In der ersten Halle begegnet mir ein besonders eigenartiges Gefährt: der Schienen-Straßen-Omnibus aus den 1950er...

Wie aus dem Bilderbuch: Ostern auf der Margarethenhöhe

Die Bewohner der Margarethenhöhe schmücken ihre Gärten und Häuser so schön, dass es jede Menge zu beobachten gibt: sprießende Blütenknospen, Osterdekorationen wie aus dem Bilderbuch, allerhand seltsame Figuren, die mich von da und dort anblicken, Moos auf den Dachziegeln und knorrige Baumstämme an Häuserwänden. Eine Krupp-Idylle.

Fußabdrücke hinterlassen: Ein Spaziergang am Schloss Broich in Mülheim

Ich starte mit gemischten Gefühlen in meinen Künstlertreff. Auch wenn es heute nicht Südfrankreich wird, so gibt es doch genügend andere Möglichkeiten, um etwas Abstand zu gewinnen. Dieses Mal fahre ich nach Mülheim an der Ruhr und sehe mir das Schloss Broich an. Und obwohl mir noch immer mulmig zumute ist, spüre ich schon auf...

Pappmaché ohne Perfektionismus: ein Workshop auf Zollverein

Es ist ein Mittwochabend auf dem winterlich-düsteren Gelände der Zeche Zollverein. Obwohl bis auf einige Spaziergänger alles verlassen zu sein scheint, leuchtet in Halle 12 auf Schacht XII noch ein Licht. Es ist das Fenster der ARKA-Kulturwerkstatt, in der sich eine kleine Gruppe von Menschen zusammengefunden hat, um gemeinsam mit Pappmaché zu arbeiten.

Am Gipfel des Ruhrgebiets: Der Gasometer in Oberhausen

Den Gasometer in Oberhausen habe ich schon oft von Weitem gesehen, da er als höchstes Gebäude des Ruhrgebiets stets heraussticht. Dabei sah ich auch das riesige Werbebanner für Das zerbrechliche Paradies, eine beeindruckende Ausstellung über unseren Planeten, die ich mir heute ansehe. Komm mit mir aufs Gasometer-Panoramadach und entdecke den Gipfel des Ruhrgebiets!

Herbstmelancholie

Ich sitze auf einer Treppe vor dem Riesenrad Wilhelm und halte eine Tüte Churros in der Hand. Sie sind nicht mehr ganz frisch und haben nur wenig Zucker, aber sie geben mir etwas zu tun, einen Grund, hier herumzusitzen und in die Gegend zu starren. Das Riesenrad ist mit unzähligen Lichtern bestückt, die in bunten...
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