In dem Film Mustang von Deniz Gamze Ergüven aus dem Jahr 2015 geht es keineswegs um Pferde, sondern um die fünf Schwestern Lale, Nur, Ece, Selma und Sonay, die bei ihrer Großmutter (Nihal Koldaş) in einer abgelegenen, ländlichen Region in...
‚Die Menschen bei dir Zuhause‘, sagte der kleine Prinz, ‚züchten fünftausend Rosen in ein und demselben Garten und sie finden dort nicht, was sie suchen. Und dabei kann man das, was sie suchen, in einer einzigen Rose oder in einem...
In ihrer Autobiografie Eat, Pray, Love aus dem Jahr 2006 erzählt Elizabeth Gilbert ehrlich und humorvoll von ihrer Suche nach innerem Gleichgewicht. Sie begibt sich für ein Jahr auf eine Reise nach Italien, Indien und Indonesien (alle mit dem Anfangsbuchstaben...
In der Video-Installation Jetzt & Jetzt, die im Rahmen der Ruhrtriennale noch bis zum 23. September in der Bochumer Turbinenhalle zu sehen ist, werden Momentaufnahmen von insgesamt hundert Menschen gezeigt. Die Altersspanne liegt dabei von 8 bis 82 Jahren. Für...
Antonio Banderas ist ein bekannter Schauspieler, der mir bis vor Kurzem kein Begriff war. Doch jetzt ist es, als hätte ich zumindest einen kleinen Teil von ihm persönlich kennengelernt. Eben jenen Teil, den er auf dem Bild durchblicken lässt. Möglicherweise...
Schon nach wenigen Seiten, die ich in dem Buch gelesen habe, erinnern mich die Trinkhallen-Ausflüge von Sebastian Schmitz an meine Künstlertreffs. Die Art und Weise, wie Schmitz mit seinem grünen Fahrrad durch ganz Essen tingelt, um Fotos von Verkaufshallen zu...
Eine Suche nach Kultur, Kreativität und Inspiration
Künst|ler|treff [ˈkʏnstlɐtrɛf], der; -s: wöchentliches Zeitfenster, das jemand sich freihält, um sein kreatives Bewusstsein und seinen inneren Künstler zu nähren.
Der Film Newness reflektiert darüber, inwieweit die Suche nach körperlicher und emotionaler Intimität immer häufiger in kurzfristiger Befriedigung mündet. Es ist die Gefahr, der wir in der heutigen Welt tagtäglich ausgesetzt sind: Die Sucht nach schnellem Dopamin.
In seinem fast pefrekten Buch zeigt Erik Kessels, dass gerade das Scheitern eine Kunst sein kann. Für hoffnungslose Perfektionisten wie mich ist dieses Buch die Chance auf ein (ent)spannenderes Leben.
Ich laufe vom Kettwiger Markt aus intuitiv durch die Stadt. Als ich ankomme, ist alles noch so belebt, dass ich gar nicht weiß, wohin mit mir. Ein DHL-Bote hält am Straßenrand und schlägt mit Wucht die Tür des Wagens zu, Kinder und Jugendliche sind auf dem Nachhauseweg von der Schule, Menschen laufen durch die Straßen...
Mit seiner Ruhe und seinen atmosphärischen Bildern hat mich der Film rund um Chihiro, eine ehemalige Sexarbeiterin, die in einem kleinen japanischen Küstenort Bento-Boxen verkauft, in den Bann gezogen. Lies hier die Review über einen Film voller Nächstenliebe, Bento-Boxen und Sprachmusik.
Ich spüre Goldregen auf der Haut und sehe lebendige Gesichter vor mir. Blumen sprießen aus dem dunklen Hallenboden. Schattige Menschen auf Sitzsäcken und verschiedenste andere Silhouetten gehören zur Kulisse. Ein Paralleluniversum.
Im Red Dot Museum darf man die Gegenstände berühren und ausprobieren. Die Stühle kann man probesitzen, die Kühlschränke und Riesengrills öffnen, den Reisekoffer durch den Museumsgang rollen. Das Red Dot Museum ist eher ein zu steriles Möbelhaus als ein Museum – irgendwie aufregend.
Erst war ich irgendwo im Nirgendwo, verschollen. Die Busfahrt war sehr schön. Den ganzen Tag über liegt die Februarsonne auf meiner Haut und sie ist so viel kräftiger, als ich dachte.
Ich habe alles losgelassen, was mich in eine feste Form gepresst hat. Alles, was mit den Anderen zu tun hat, mit Anerkennung von außen, mit Selbstsabotage. Jetzt bin ich nur noch ein grüner, glibbriger Spielschleim.
Viele schaffenswütige Kreative üben ihre Kunst täglich aus, egal ob sie schreiben, malen oder musizieren. So ist ihr kreatives Schaffen zumeist von einer Regelmäßigkeit geprägt, durch die sie nicht nur mehr Kunst produzieren, sondern sich auch stetig verbessern. Aber kann ich das auch umsetzen?