Unterwegs mit der Art:card

Viel Prunk und Rosa: unser Wohlfühl-Programm im Schloss Benrath

  • 4 Min. Lesezeit
  • 18. Mai 2026
  • Sonja

Mit der Art:card durch Düsseldorf: Ausflug zum Schloss Benrath

Es gibt diese freien Tage, an denen will man einfach ein schönes Schloss sehen und durch einen Park spazieren. Deshalb geht’s heute zum Schloss Benrath in Düsseldorf – dem perfekten Ausflugsziel zum Schlendern und Genießen. Komm mit!

📍Dieser Artikel ist Teil meiner Reihe zur Düsseldorfer Art:card. Eine Übersicht aller Museumsbesuche findest du hier.

Dieses Mal bin ich nicht alleine unterwegs, sondern in treuer Begleitung meines Partners. Es ist Christi Himmelfahrt – ein Feiertag, den wir möglichst faul, aber doch schön verbringen möchten. Also machen wir uns entspannt mit dem Auto auf den Weg zum Schloss Benrath. Und nach einer nur 45-minütigen Autofahrt biegen wir über eine kleine Torbrücke auf den Parkplatz an der Orangerie ein.

Grüne Gärten gegen zartes Rosa: das Schloss Benrath

Schon jetzt sind wir von feuchtem Grün umgeben. Das Wetter ist wechselhaft, also müssen wir die sonnigen Phasen so gut es geht ausnutzen. Mit Regenschirmen ausgerüstet, spazieren wir los und sehen dabei in unseren Mänteln ziemlich schick aus. Ist ja auch wichtig, wenn man ein Schloss besucht – immer schön ins Ambiente passen, damit uns kein Klatsch und Tratsch droht. Als wir jedoch nur wenig später einem Mann mit königsblauem Adidas-Trainingsanzug und Bierbäuchlein begegnen, atmen wir erleichtert auf.

Wir durchqueren den bunt bepflanzten, französischen Garten vor der Orangerie, und nur wenig später stehen wir schon vor dem Schloss Benrath. Das zarte Rosa hebt sich stilvoll gegen den gefleckten Himmel aus grau und blau, weißer Stuck schmückt jede Ecke, und die bläulichen Schindeln aus Schiefer schützen das gerundete Dach. Schnell stellen wir uns auf die Treppe – wir wollen den Ausblick auf das lange Wasserbecken genießen, das mich sofort an Versailles erinnert. Ich bin voller Euphorie. Jetzt will ich ALLES sehen!

„Wollen wir nicht die Sonne ausnutzen und durch den Park spazieren?“, frage ich, doch mein Freund will unbedingt zuerst ins Schloss – und ich irgendwie auch. Regen hin oder her, wir sind ja nicht aus Zucker. Also umranden wir das rosa Schloss bis zur Vorderseite. Erst jetzt haben wir den vollständigen Überblick über den Gebäudekomplex, der aus drei Teilen besteht. Prunk, Schmuck und Statuen, wo man nur hinsieht. Und jede Menge Vorfreude.

Im Museumsshop kaufen wir uns also zwei Eintrittskarten, und ich bin echt froh, dass ich mir die 18 Euro Eintritt mit der Art:card sparen kann. Das Schloss Benrath bietet in den drei Gebäudeteilen zwar auch drei verschiedene Museen – das Naturkundemuseum, das Gartenkunstmuseum und die Räumlichkeiten im Schloss – doch wenn man nicht ganz so aufnahmefähig ist (wie wir heute), überlegt man sich das doch zweimal.

Kleider, Stuck und Reichtum: Eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert

Das Wichtigste kommt natürlich zuerst: das schöne Innere des Schloss Benrath. In gigantischen Pantoffeln, die den Boden schützen sollen, spazieren wir durch die verzierten Räume – es ist fast wie Schlittschuhlaufen. Und überall, wo wir hinblicken, entdecken wir schmuckvolle Details: Vom Intarsienparkett, über blumenbemusterte Tapeten bis hin zur Stuckdecke. Nicht zu vergessen die schwungvoll geformten Möbel, die Kronleuchter und die teils gerundeten Türen.  

Am besten gefallen mir die großen, altrosafarbenen Aufenthalts- und Festräume des Kurfürstenpaares, an deren Wänden große Spiegel angebracht sind, in denen sich das Sonnenlicht bricht. Plötzlich kann ich mir sehr gut vorstellen, wie man sich hier vor 250 Jahren versammelt hat – bei gutem Essen, höfischer Musik und galanter Konversation. Und die Frauen gleiten wegen ihrer opulenten Kleider seitwärts durch die Türen.

Später lese ich, dass hier sogar Kostümführungen angeboten werden, bei denen reich bekleidete Schauspielerinnen die Gäste durchs Schloss geleiten und dabei den heißesten Klatsch vom Hofe erzählen. Da wäre ich gern mal dabei!

Das volle Programm: Schlosspark und Museumscafé

Später schlurfen wir noch durch das Museum für Gartenkunst, aber so richtig Lust haben wir nicht mehr. Also gönnen wir uns noch Kaffee und Kuchen im Schlosscafé. Es ist alles sehr lecker und definitiv zu empfehlen.

Und natürlich fängt es genau in dem Moment an zu schütten, als wir gerade aus dem Café treten und zum Abschluss noch eine Runde durch den Park spazieren wollen. Na toll. Also schnell zurück in den Museumsshop, um dort den stärksten Schauer abzuwarten. Immerhin können wir uns hier die Zeit mit Stöbern vertreiben und außerdem ein kleines Andenken in Form einer geprägten 5 Cent Münze mitnehmen.

Am Ende schaffen wir es dann doch noch in den Park. Bei leichtem Regen drehen wir eine Runde um das lange Wasserbecken und beobachten dabei die Wildgänse und Schwäne. Es ist so wunderbar idyllisch hier: dieser leichte Regenteppich vor den dunkelgrünen Baumkronen, die frische Luft, die uns umgibt, die vielen kleinen Wiesenblumen. Wir kommen definitiv wieder!

Viel Prunk und Rosa: unser Wohlfühl-Programm im Schloss Benrath

  • 18. Mai 2026 – 4 Min. Lesezeit

Mit der Art:card durch Düsseldorf: Ausflug zum Schloss Benrath

Es gibt diese freien Tage, an denen will man einfach ein schönes Schloss sehen und durch einen Park spazieren. Deshalb geht’s heute zum Schloss Benrath in Düsseldorf – dem perfekten Ausflugsziel zum Schlendern und Genießen. Komm mit!

📍Dieser Artikel ist Teil meiner Reihe zur Düsseldorfer Art:card. Eine Übersicht aller Museumsbesuche findest du hier.

Dieses Mal bin ich nicht alleine unterwegs, sondern in treuer Begleitung meines Partners. Es ist Christi Himmelfahrt – ein Feiertag, den wir möglichst faul, aber doch schön verbringen möchten. Also machen wir uns entspannt mit dem Auto auf den Weg zum Schloss Benrath. Und nach einer nur 45-minütigen Autofahrt biegen wir über eine kleine Torbrücke auf den Parkplatz an der Orangerie ein.

 

Grüne Gärten gegen zartes Rosa: ein Schloss Benrath-Erlebnis

Schon jetzt sind wir von feuchtem Grün umgeben. Das Wetter ist wechselhaft, also müssen wir die sonnigen Phasen so gut es geht ausnutzen. Mit Regenschirmen ausgerüstet, spazieren wir los und sehen dabei in unseren Mänteln ziemlich schick aus. Ist ja auch wichtig, wenn man ein Schloss besucht – immer schön ins Ambiente passen, damit uns kein Klatsch und Tratsch droht. Als wir jedoch nur wenig später einem Mann mit königsblauem Adidas-Trainingsanzug und Bierbäuchlein begegnen, atmen wir erleichtert auf.

Wir durchqueren den bunt bepflanzten, französischen Garten vor der Orangerie, und nur wenig später stehen wir schon vor dem Schloss Benrath. Das zarte Rosa hebt sich stilvoll gegen den gefleckten Himmel aus grau und blau, weißer Stuck schmückt jede Ecke, und die bläulichen Schindeln aus Schiefer schützen das gerundete Dach. Schnell stellen wir uns auf die Treppe – wir wollen den Ausblick auf das lange Wasserbecken genießen, das mich sofort an Versailles erinnert. Ich bin voller Euphorie. Jetzt will ich ALLES sehen!

„Wollen wir nicht die Sonne ausnutzen und durch den Park spazieren?“, frage ich, doch mein Freund will unbedingt zuerst ins Schloss – und ich irgendwie auch. Regen hin oder her, wir sind ja nicht aus Zucker. Also umranden wir das rosa Schloss bis zur Vorderseite. Erst jetzt haben wir den vollständigen Überblick über den Gebäudekomplex, der aus drei Teilen besteht. Prunk, Schmuck und Statuen, wo man nur hinsieht. Und jede Menge Vorfreude.

Im Museumsshop kaufen wir uns also zwei Eintrittskarten, und ich bin echt froh, dass ich mir die 18 Euro Eintritt mit der Art:card sparen kann. Das Schloss Benrath bietet in den drei Gebäudeteilen zwar auch drei verschiedene Museen – das Naturkundemuseum, das Gartenkunstmuseum und die Räumlichkeiten im Schloss – doch wenn man nicht ganz so aufnahmefähig ist (wie wir heute), überlegt man sich das doch zweimal.

Kleider, Stuck und Reichtum: Eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert

Das Wichtigste kommt natürlich zuerst: das schöne Innere des Schloss Benrath. In gigantischen Pantoffeln, die den Boden schützen sollen, spazieren wir durch die verzierten Räume – es ist fast wie Schlittschuhlaufen. Und überall, wo wir hinblicken, entdecken wir schmuckvolle Details: Vom Intarsienparkett, über blumenbemusterte Tapeten bis hin zur Stuckdecke. Nicht zu vergessen die schwungvoll geformten Möbel, die Kronleuchter und die teils gerundeten Türen.  

Am besten gefallen mir die großen, altrosafarbenen Aufenthalts- und Festräume des Kurfürstenpaares, an deren Wänden große Spiegel angebracht sind, in denen sich das Sonnenlicht bricht. Plötzlich kann ich mir sehr gut vorstellen, wie man sich hier vor 250 Jahren versammelt hat – bei gutem Essen, höfischer Musik und galanter Konversation. Und die Frauen gleiten wegen ihrer opulenten Kleider seitwärts durch die Türen.

Später lese ich, dass hier sogar Kostümführungen angeboten werden, bei denen reich bekleidete Schauspielerinnen die Gäste durchs Schloss geleiten und dabei den heißesten Klatsch vom Hofe erzählen. Da wäre ich gern mal dabei!

Das volle Programm: Schlosspark und Museumscafé

Später schlurfen wir noch durch das Museum für Gartenkunst, aber so richtig Lust haben wir nicht mehr. Also gönnen wir uns noch Kaffee und Kuchen im Schlosscafé. Es ist alles sehr lecker und definitiv zu empfehlen.

Und natürlich fängt es genau in dem Moment an zu schütten, als wir gerade aus dem Café treten und zum Abschluss noch eine Runde durch den Park spazieren wollen. Na toll. Also schnell zurück in den Museumsshop, um dort den stärksten Schauer abzuwarten. Immerhin können wir uns hier die Zeit mit Stöbern vertreiben und außerdem ein kleines Andenken in Form einer geprägten 5 Cent Münze mitnehmen.

Am Ende schaffen wir es dann doch noch in den Park. Bei leichtem Regen drehen wir eine Runde um das lange Wasserbecken und beobachten dabei die Wildgänse und Schwäne. Es ist so wunderbar idyllisch hier: dieser leichte Regenteppich vor den dunkelgrünen Baumkronen, die frische Luft, die uns umgibt, die vielen kleinen Wiesenblumen. Wir kommen definitiv wieder!

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