Es ist toll, in Aix-en-Provence zu leben, denn es ist eine sichere und ruhige Stadt, in der dennoch total viel los ist. Eine Mischung aus Studenten und älteren, bourgeoisen Leuten eben. C'est beau la petite Bourgeoisie qui boit du Champagne......
Der Rundweg führt mich in zwei riesige, verstaubte Wagenhallen, in denen eine Dampflok neben der anderen steht. Einige der Lokomotiven kann man von innen begutachten, wie zum Beispiel den Postwagen, doch bei den meisten bleibt es bei einem äußeren Eindruck....
Der Gasometer ist das größte und höchste Industriedenkmal des Ruhrgebiets. Der ehemalige Scheibengasbehälter ähnelt einem riesigen Metallfass. Nach der Stilllegung wurde er zur größten Ausstellungshalle Europas umgebaut, die ich mir bei meinem Künstlertreff genauer ansehe.
Ich war bestimmt ein Jahr lang nicht hier, obwohl der Eintritt in die Sammlung frei ist und man gut Inspiration sammeln kann. Vor allem liebe ich die Architektur des Folkwang Museums . Sie stammt von David Chipperfield, der schon sehr...
In der Video-Installation Jetzt & Jetzt, die im Rahmen der Ruhrtriennale noch bis zum 23. September in der Bochumer Turbinenhalle zu sehen ist, werden Momentaufnahmen von insgesamt hundert Menschen gezeigt. Die Altersspanne liegt dabei von 8 bis 82 Jahren. Für...
Ich kann nicht sagen, was das für ein Gefühl ist, hier zu sein. Es ist ein bisschen so, wie an Weihnachten nach langer Zeit wieder in die Kirche zu gehen. Ich bin lange nicht mehr hier gewesen, aber der Geruch...
Im Sommer ist es draußen zu schön, um Künstlertreffs im Museum zu machen. Aber Museen sind so wunderbar inspirierend, voller Kunst, voller interessanter Gedanken. Wenn man beides möchte – Sonne und Kunst – geht man in den Skulpturenpark Waldfrieden in...
Die Mosaikfliesen bilden aufregende Hügel, die Säulen aus Keramik schillern in bunten Farben, die Baummieter nehmen einen festen Teil des Raumes ein. All das sind Schönheitshindernisse. Schönheitshindernisse, weil sie die alltägliche und gedankenlose Bewegung im Raum aufbrechen.
Ich spüre Goldregen auf der Haut und sehe lebendige Gesichter vor mir. Blumen sprießen aus dem dunklen Hallenboden. Schattige Menschen auf Sitzsäcken und verschiedenste andere Silhouetten gehören zur Kulisse. Ein Paralleluniversum.
Auf dem Weg nach Dortmund ist der RE voll und draußen fisselt es. Als ich aus dem Hauptbahnhof trete finde ich, dass Dortmund sympathisch wirkt. Sehr städtisch, aber dafür doch sehr weit. Ich überquere die typischen zwei Straßen in Richtung...